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Ist Jesus das höchste Geschöpf Gottes?

gnosticcreation.pngSeit Jahrtausenden haben Philosophen darüber spekuliert, ob es einen Gott gibt, und wenn ja, wie er mit dieser Welt in Kontakt treten könnte. Irgendwann kamen Theorien auf, wonach immer wieder neue Geistwesen aus Gott entstanden sind, jedes von ihnen "ein Gott", die sich in ihrer Abfolge stets weiter von Gott entfernten, was schließlich zur Erschaffung unserer Welt führte, einer Welt, mit der Gott selbst nichts mehr direkt zu tun hatte. Über einen langen Weg der Erkenntnisgewinnung sollten Menschen nun versuchen, wieder in Kontakt mit Gott zu kommen.

Christlicher Glaube auf Grundlage der Bibel muss sich von solchen Vorstellungen klar distanzieren. Wir wissen von einem Gott, der ganz anders ist. Im 1. Buch Mose, Kapitel 1, wird beschrieben, wie Gott sprach und daraufhin die Schöpfung ins Dasein kam. Es brauchte keine Zwischenschritte. Gott gebrauchte sein Wort und was er schuf, war sehr gut. Alles war für eine enge Gemeinschaft mit dem Schöpfer angelegt. Der Schöpfer scheut nicht den Kontakt mit seinen Geschöpfen. Aber wo ist Jesus in all dem?

Das Johannesevangelium knüpft an die Schöpfungsgeschichte an und beginnt wie folgt:

"Am Anfang war das Wort
und das Wort war bei Gott
und das Wort war Gott."
(Kap. 1, Vers 1)
 
Gottes Instrument der Schöpfung - das Wort - ist von Anfang an dabeigewesen. Es musste nicht erst ins Dasein gerufen werden, es wurde nicht - es war schon da! Da es die Ewigkeit mit Gott verbracht hat, ist es mit ihm untrennbar verbunden und trägt seine göttlichen Wesensmerkmale. Damit auch niemand das falsch verstehen kann, betont der Verfasser kurz darauf nochmals die Rolle des Wortes als Schöpfer:
 
"Alles ist durch dasselbe entstanden;
und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist."
(Kap. 1, Vers 3)

Was hat das nun mit Jesus zu tun?

"Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit,
eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit."
(Kap. 1, Vers 14)

Jesus ist das Wort Gottes. Er ist kein Geschöpf, sondern hat vielmehr alles erschaffen. In ihm ist ein Stück des Himmels auf die Erde gekommen. Er verkörpert Gottes Charakter und den göttlichen Willen auf vollkommenste Weise.

"... wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen!" (Johannes 14,9)

Viel hängt davon ab, ob wir Jesus so akzeptieren, wie er sich der Menschheit offenbart hat, oder ob wir ihn in die viel zu kleinen Schubladen der Philosophen stecken wollen.
 
"Seht zu, dass euch niemand beraube durch die Philosophie und leeren Betrug,
nach der Überlieferung der Menschen, nach den Grundsätzen der Welt und nicht nach Christus.
Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig;
und ihr habt alles völlig in ihm, welcher das Haupt jeder Herrschaft und Gewalt ist."
(Brief des Paulus an die Gemeinde in Kolossä, Kap. 2, Verse 8-10)

Jesus steht über allen Propheten (Hebräerbrief 1,1-2) und allen geschaffenen Engelwesen (Hebräer 1,7-13). Diesen Jesus bekennen wir als "Herr und Gott" (Johannes 20,28).