Teresa

„Unentschlossen, jung, perspektivlos. Ein Schritt in die ‚große weite Welt‘ in der Hoffnung, durch neue ‚Horizonterweiterung‘ eine bessere Vorstellung für weitere Zukunftspläne zu bekommen.“ Mit dieser Einstellung reiste ich einige Jahre in die USA und ließ altbekannte Sitten und Strukturen hinter mir.

Verrannt im Abenteuer „individueller Freiheit“ sowie Verstrickungen im Esoterischen, musste ich mir schließlich eingestehen, dass sich so das wahre Glück nicht finden lässt. Die Grenze war überschritten, die eigenen Kräfte am Boden, und ein Ausweg nicht in Sicht. Mit letzter Hoffnung fiel ich vor dem Herrn nieder und ergriff die Hand meines Retters, Jesus Christus. Es gab nichts, was ich geben konnte. Nur empfangen.

Evangelisch aufgewachsen und mit einer gewissen „biblischen Prägung“ aus Christenlehre, Konfirmations- und Religionsunterricht, zweifelte ich nie an der Existenz Gottes. Doch persönliche Nachfolge? So dachte ich, wenn die Bibel wirklich Gottes Wort ist, wenn Er sich uns tatsächlich offenbart hat (in Jesus) und uns zu sich einlädt, dann MUSS es mehr sein als nur frommes Wissen und Sakrament.

Mit der bewussten Entscheidung IHM zu folgen, wuchs das Verlangen nach Gemeinschaft mit „Gleichgesinnten“, die das gleichen Ziel vor Augen haben.

Zurück in Deutschland, glaubte ich zunächst in einem charismatischen Kreis gut untergebracht zu sein. Doch empfand ich über die dort praktizierten Handlungen und Glaubensansichten starke Zweifel. Dann lernte ich die Gemeinde Christi kennen und fing an, Gottes Wort selbst zu lesen und zu verstehen, um im Wirrwarr unterschiedlicher Meinungen biblischer Lehre eigene Erkenntnis zu erlangen. Nachdem sich so manches im Kopf und im Herzen geordnet hatte, entschied ich mich im April 2017 für die wahre biblische Taufe.

„DANKE Vater, Dein Kind heißen zu dürfen. Und DANKE, für all die lieben und treuen Geschwister, denen ich in der Zwischenzeit begegnet bin und von denen ich schon vieles über Dich lernen durfte.“